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Letztes Wochenende habe ich es endlich geschafft, nach drei Jahren zum Meet and Street in Freiburg zu gehen. Die letzten Male waren mir einfach immer zu weit weg oder ich musste mich termintechnisch zerreissen. Ich wusste auch nicht so recht, was mich erwartet, aber ich fand es schließlich total spannend und sehr gut organisiert.

Ich schätze mal, dass wir so um die 150 FotografInnen aus ganz Deutschland waren, die sich am Samstagmorgen um 10 Uhr am Freiburger Konzerthaus getroffen haben. Wirklich ein buntes Durcheinander von Jung und Alt. Männlein wie Weiblein 🙂

Da jeder ein Namensschild bekommen hat, war das Netzwerken leichter als leicht und man kam sofort, entweder über die Technik oder einfach so über ein „Hallo!“ ins Gespräch.

Es war beeindruckend, wie nett und offen alle waren. Es spielte keine Rolle, aus welcher Stadt man kam oder welche Art von Fotos man macht. Mit einem Namensschild um den Hals konnte man einfach loslegen und Leute kennenlernen.

Ich fand´s super entspannt und offen. Insgesamt gab es 8 vorgeplante Fotowalks von denen wir tatsächlich keinen einzigen gemacht haben. Beim laufen in mittleren bis kleineren Gruppen konnte man sich näher kennenlernen und ich durfte total nette Menschen wie Julia Kanani, Holger Köchel,
oder Andreas Streicher kennenlernen. Leider ist es mir nicht mehr so ganz möglich, mich an alle zu erinnern, mit denen ich gesprochen hatte. Kommt doch bitte auf mich zu, wenn ihr mögt. Das würde mich riesig freuen.

Wir haben uns in kleinen Gruppen zusammengetan und sind durch Freiburg geschlendert. Natürlich haben wir dabei geplaudert, Fotos gemacht und sind irgendwann etwas auseinander gedriftet, da jeder schließlich sein eigenes Tempo auf der Strasse hat. Das fand ich eigentlich ganz gut.  Es war super heiß an dem Tag mit 34 Grad, was es für viele anstrengend machte. Wir haben uns dann an einigen der kleinen Freiburger Bächle niedergelassen, Kaffee getrunken und uns unterhalten.

Alles in allem war es ein sehr schöner, runder Tag.

Ich bin mit einem befreundeten Streetfotografen aus Ulm, dem Matthias, nach Freiburg gefahren. Obwohl wir uns zunächst nur für einen Fotowalk in Ulm getroffen hatten, fragte er mich, ob ich Lust hätte, mitzufahren. Ich fand die Idee super und wir haben uns im Auto bestens verstanden. Wir haben über alles Mögliche geplaudert, was es nochmal besonders machte, Zeit mit Leuten zu verbringen, die man nicht so gut kennt. Es hat mir mal wieder gezeigt, wie schön Netzwerken ist und wie bereichernd es sein kann, sich auf Neues einzulassen und neue Menschen kennenzulernen. 

Natürlich wurde auch wieder enthüllt, wer dann im nächsten Jahr das Meet & Street organisiert. Was ich besonders spannend finde, ist, dass das Stuttgarter Kollektiv Kesselobjektive die Veranstaltung übernehmen werden. Ich glaube, sie nehmen das auch sehr ernst und sind mit Herzblut dabei, sonst hätten sie sich schließlich nicht beworben.

Ich freue mich schon sehr darauf, dass wir uns im Juni nächsten Jahres wieder treffen. Ein besonderer Dank gilt dem Organisationsteam für ihre Mühe und ihren Einsatz.

Ach ja, noch ein Punkt, der mir sehr gut gefallen hat, war die Open Gallery. Jeder Fotograf konnte ein oder zwei DIN A4 ausgedruckte Fotos mitbringen, die dann an einem prominenten Platz ausgestellt wurden. Besucher konnten die Fotos gegen eine Spende erwerben. Die Einnahmen wurden dem Straßenmagazin Freiburg zur Verfügung gestellt. Ich finde es großartig, dass man so einen kleinen Beitrag leisten kann, um Menschen zu helfen, die nicht viel haben und oft auf der Straße leben oder für die Straße leben. 

Wir fotografieren schließlich auf dierStraße, für die Straße!

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