Perfekte Gesichter interessieren mich nicht; Spuren, Risse und das, was bleibt, wenn niemand mehr hinschaut, schon.
Meine Motive finde ich nicht im Offensichtlichen, sondern in den Zwischenräumen: in einem sich streckenden Schatten, einer erzählenden Stille und Dingen, die vergessen scheinen, aber nicht verstummt sind.
Mich zieht das Melancholische, das Langsame und das Leise an. Ich mag es, wenn ein Bild sich Zeit nimmt und Raum lässt.
Ich arbeite nicht für jeden, sondern für Menschen, die keine Show brauchen, sondern Tiefe – für die, die sich erkennen wollen, nicht neu erfinden.
Ich arbeite für die, die bereit sind, gesehen zu werden – nicht nur von mir, sondern vielleicht zum ersten Mal von sich selbst.